Am 11. März war es wieder soweit und wir konnten nun schon zum 4. Mal den Gedenktag für unsere Namensgeberin Hannah Arendt in Form eines Demokratietages feiern. In diesem Jahr war es das Ziel, möglichst viele Schüler*innen einzubinden. Alle Bildungsgänge und Klassen haben sich daher in Projekten mit unterschiedlichen Aspekten demokratischen Handelns befasst. Am Demokratietag wurden die Projektergebnisse jeder Klasse auf unterschiedliche Weise jeweils einer anderen Klasse präsentiert. Dabei ging es neben Themen wie „unsere Gesetzgebung“, „Vielfalt der Kulturen“, „Chancen und Risiken durch KI“ auch darum, wie unsere Schulgemeinschaft gestärkt werden kann. Hier spielten Aspekte wie der „Umgang mit Mobbing,“ „mentale Gesundheit“; „internationale Schulkooperationen“ oder auch die Neugestaltung der Schulcafeteria eine besondere Rolle.
Einige Klassen und Bildungsgänge haben die Gelegenheit genutzt, außerschulische Standorte zu erkunden. So besuchte eine Klasse von Versicherungskaufleuten z. B. das Auswandererhaus in Bremerhaven, andere Klassen besichtigten den Landtag oder nahmen an Workshops des ZeitZentrums Zivilcourage teil.
Als weitere Aktion konnte am Gedenktag ein Workshop besucht werden. Hier bestand die Möglichkeit die Omas gegen Rechts, Meet a Jew (jüdische Studierende des Verbandes jüdischer Studierender Nord), Pressearbeit und Pressefreiheit (NDR), Emotionen in der Politik (Institut für Didaktik der Demokratie der Leibnitz Universität) oder aber auch einen historischen Stadtrundgang, organisiert vom Historischen Museum, zu buchen.
In der Halle am Standort Andertensche Wiese spielte die Schulband mit erfahrenen und neuen Mitgliedern unter der Leitung unseres Schulpaten Dodo Leo und am Standort Lavesallee wurde von der Klasse FV252A ein kleines Theaterstück zum Mauerfall vorgeführt.
Zentraler Mittelpunkt waren die beiden Podiumsdiskussionen an beiden Schulstandorten mit externen Gästen zum Thema: „Mitbestimmen, mitreden, mitgestalten: Kann man Demokratie lernen?“ Am Standort Lavesallee diskutierten Marian Spode-Lebenheim, pädagogischer Leiter des ZeitZentrums Zivilcourage, Meret Kleine-Beek, Profibasketballspielerin der TKH Luchse und der 3x3 Nationalmannschaft, Patrick Mewes aus unserem Kollegium und Schülersprecher Bennet Dyck über diese ebenso interessante wie aktuelle Frage. Am Standort Andertensche Wiese durfte sich das Publikum über eine Diskussion zwischen Dodo Leo, Schulpate im Netzwerk ‘Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage’, Michael Nagel, Mitarbeiter am Institut für Didaktik der Demokratie an der Universität Hannover, unserem Kollegen Howard Loewen und Valeria Krause als Mitglied der Schüler*Innenvertretung freuen. Die Moderation übernahmen Sebastian Jacob und Sabine Wussow-Klingebiel.
Die Schulleitung und das Orga-Team bedanken sich bei allen beteiligten Schüler*innen, Lehrkräften, pädagogischen Mitarbeiter*innen, der Schulverwaltung und insbesondere bei den externen Gästen für einen gelungenen Demokratietag.